Besenreiserverödung - Ursachen, Symptome und Therapien

Besenreiser Pflegebalsam

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Besenreiser sind kleine, erweiterte Venen, die dicht unter der Haut verlaufen und deshalb von außen sichtbar sind. Sie zählen medizinisch zu den Krampfadern und wirken optisch wie ein blauer Fleck. Bei genauerem Hinsehen kann eine fein verästelte Struktur erkannt werden, die an das feine Wurzel- oder Astwerk eines Baumes erinnert. Der Begriff „Besenreiser“ ist darauf zurückzuführen, dass die Struktur einem Reisigbesen ähnelt.

Ursache von Besenreisern

Besenreiser sind meist harmlos und treten oft nur vereinzelt auf. Sie können sowohl unabhängig als auch abhängig von Venenbeschwerden bestehen. Gehen Besenreiser mit Krampfadern einher, sind sie ein sicheres Zeichen für ein Venenleiden. Dann zeigen sie nämlich an, dass tieferliegende Venen erkrankt sind. In den meisten Fällen haben Besenreiser jedoch keine pathologische Ursache, werden aber optisch als störend empfunden. Dennoch sollten Besenreiser nicht auf die leichte Schulter genommen werden, weil die Ursachen mit jenen von Krampfadern identisch sind. Auch für Besenreiser gibt es eine erhöhte erbliche Veranlagung. Das Risiko steigt, wenn ein Elternteil oder sogar beide Eltern Krampfadern besitzen. Ursache des Besenreisers ist eine Bindegewebsschwäche, die dazu führt, dass die Venenwände nachgeben. In der Folge kann das Blut nicht mehr ungehindert transportiert werden und versackt. Dieser Rückstau wird unter der Haut sichtbar, mindert jedoch nicht die Durchblutung des Beines.

Welche Symptome verursachen Besenreiser?

Meist treten Besenreiser an den Beinen auf und dort besonders häufig an den Oberschenkeln, in der Nähe der Kniebeuge oder an den Innenseiten der Unterschenkel. Sie verursachen normalerweise keine Beschwerden, können bei entsprechender Veranlagung aber vermehrt auftreten, was den optischen Gesamteindruck verschlechtert. Starke oder ausgeprägte Besenreiser führen gerne zu leichten Schmerzen und Überwärmung des betroffenen Areals.

Behandlungsmöglichkeiten von Besenreisern

Besenreiser können leicht behandelt werden, wobei mehrere Behandlungsformen zur Wahl stehen. Zuvor müssen die Venen mit einem Ultraschallgerät gründlich untersucht werden, um tieferliegende und gefährliche Krampfadern zu finden und zu behandeln.

Folgende Methoden stehen zur Verfügung:

Methode 1: Verödung (Sklerosierung) von Besenreisern

Verödung von Besenreisern
Am Anfang der klassischen Besenreiserverödung steht das Einspritzen bestimmter Wirkstoffe zum Setzen eines Entzündungsreizes

Eine Betäubung muss für die Verödung der  Besenreiser nicht gesetzt werden, weil sie relativ schmerzlos ist. In die Mitte der Besenreiser-Vene wird mit einer sehr feinen Nadel ein bestimmter Wirkstoff gespritzt. Dieser ruft einen Entzündungsreiz an der Gefäßwand hervor, wodurch das Blut in den Äderchen ausgelöst wird. Zunächst entsteht dabei eine starke Gefäßzeichnung, die jedoch langsam abnimmt. Das verklumpte Blut wird zersetzt und in den Kreislauf aufgenommen. Dadurch schrumpft die Gefäßwand zusammen, bis sie mit der Gegenseite verklebt.

Die Äderchen verlieren an Auffälligkeit und werden schließlich unscheinbar. Im Anschluss muss die Einstichstelle jedoch mit einem Druckverband versorgt werden. Am Tag nach der Verödung werden manchmal die Äderchen eröffnet und das Blut abgesaugt. Dieser Mechanismus kann die Wirkung der Verödung weiter verbessern. Bei der „airblock-Methode“ wird etwas Luft in die Äderchen eingespritzt. Sie bewirkt, dass das Blut herausgedrückt wird und das Verödungsmittel optimal zur Geltung kommen kann. Das Einspritzen von Schaum ist ebenfalls möglich, dann wird der Luft-Effekt mit dem Wirkstoffpräparat kombiniert.

Komplikationen bei der Besenreiserverödung

An der Einstichstelle der Besenreiser können Blutungen, Blutergüsse und Nachblutungen auftreten. Selten werden Nerven beschädigt, was ein vorübergehendes Taubheitsgefühl auslösen kann. Ferner sind Wundheilungsstörungen, Narbenbildung, Infektionen oder Schmerzen möglich. Gelegentlich können Pigmentstörungen an den Stellen auftreten. In der Nähe des Besenreisers können sich nach der Verödung sichtbare Blutgefäße ausbilden, die als Rötung zu erkennen sind (Fachbegriff: Matting). Mit einer Lasertherapie ist deren Entfernung jedoch problemlos möglich. Sehr selten können kurzzeitige Migräneattacken oder Sehprobleme sowie allergische Reaktionen auftreten.

Vor- und Nachteile

  • Behandlung wird in der Regel gut vertragen und häufig durchgeführt
  • Gründliche und konservative Form der Behandlung
  • Günstige Behandlung
  • Häufig mehrere Sitzungen notwendig, weil nicht zu viel Wirkstoff auf einmal gespritzt werden darf
  • Blutgerinnungshemmende Medikamente (Marcumar, Aspirin usw.) sollten in Absprache mit dem Arzt abgesetzt werden
  • Über einen längeren Zeitraum müssen Kompressionsstrümpfe oder Verbände getragen werden, die vor allem im Sommer zu einem Hitzegefühl führen

Kosten der Besenreiserverödung

Die Kosten für eine Besenreiserverödung sind mit rund 25 bis 75 Euro pro Besenreiser relativ niedrig. In schwierigen Fällen und Miteinrechnung des Verbandes inklusive Nachsorge- und Materialkosten muss allerdings mit einigen hundert Euro gerechnet werden.

Methode 2: Lasertherapie bei Besenreisern

Besenreiser Lasertherapie
Die Lasertherapie ist vor allem bei sehr feinen Besenreisern zu empfehlen.

Die Lasertherapie eignet sich vor allem für mittelgroße und sehr feine Besenreiser. Als Laser werden zumeist langgepulste YAG-Laser eingesetzt, welche die betroffene Region gezielt erwärmen können. Aufgrund dieser Erwärmung beginnt der Körper mit dem natürlichen Abbau der erkrankten Gefäße, wobei die äußere Hautschicht nicht beschädigt wird. Narben oder Krusten bleiben bei sachgemäßer Anwendung nicht zurück. Der Laserstrahl wird von außen auf die Haut gerichtet, wobei er durch Haut und Gefäße tritt. Ein Kühlsystem sorgt dafür, dass sich die Hautoberfläche nicht zu stark erwärmt. Eine Laserbehandlung ist in der Regel gut verträglich, lediglich ein leichtes Zwicken wird während der zehn bis zwanzigminütigen Therapie verspürt. Werden die Schmerzen als zu stark empfunden, können am Lasergerät Feineinstellungen vorgenommen werden. Außerdem kann auf die betroffenen Hautareale eine örtliche Betäubung gesetzt werden. Eine Sitzung allein reicht im Normalfall nicht aus, um die Besenreiser ausreichend zu veröden. Manchmal muss die zu behandelnde Stelle zwei bis dreimal gelasert werden. Die Dauer ist allerdings von der Fläche sowie der Gefäßausprägung abhängig. Zwischen zwei Behandlungen liegt eine Ruhezeit die gewöhnlich rund vier Wochen beträgt. Die Laserbehandlung sollte nur von Fachärzten mit Lasererfahrung durchgeführt werden, um Komplikationen zu vermeiden. Für den besten Erfolg sollte der Laserstrahl zunächst gering dosiert werden. Das Prinzip der schrittweisen Erhöhung der Laserstärke hat sich bewährt und hinterlässt weniger unerwünschte Effekte (z.B. Pigmentverschiebungen) als ein zu starker Lasereinsatz. Geduld zahlt sich in diesem Falle aus, zudem ist diese Methode für den Körper angenehmer. Vor der Behandlung sollte der Patient nicht zu sehr sonnengebräunt sein. Außerdem müssen mehrere Wochen für die Therapie anberaumt werden, was u.a. bei der Urlaubsplanung zu berücksichtigen ist.

Komplikationen beim Lasereinsatz zur Besenreiserverödung

Mit Rötungen an der betreffenden Stelle ist zu rechnen, welche jedoch keine Nebenwirkungen darstellen und nach einiger Zeit abklingen. Im Gegensatz zu der operativen Verödung ist eine Krusten- oder Narbenbildung praktisch ausgeschlossen. Mögliche Komplikationen sind Verfärbungen und Pigmentstörungen der Haut an den behandelten Stellen. Diese sind jedoch mild ausgeprägt und treten relativ selten auf. In manchen Fällen können sie aber dauerhaft sein, wobei das Ergebnis häufig trotzdem erfreulicher ist als vor der Behandlung.

Vor- und Nachteile des Lasereinsatzes zur Besenreiserverödung

  • Schonender Eingriff von außen
  • Fast schmerzlose Behandlung
  • Kompressionsstrümpfe sind nicht notwendig
  • Systemische Reaktionen sind nicht zu erwarten
  • Behandelte Stelle kann anschwellen oder verfärben
  • Relativ teure Behandlungsmethode
  • Eignet sich nur für einige (wenige) Besenreiser-Typen
  • Muss häufig mit einer Verödungs-OP kombiniert werden
  • Mehrere Sitzungen nötig

Kosten des Läsereinsatzes zur Besenreiserverödung

Die Kosten belaufen sich pro Sitzung auf etwa 100 bis 200 Euro. Eine komplette mehrmalige Behandlung bei schwieriger Durchführung kann mehr als 1000 Euro betragen.

Methode 3: Elektrokauterisation (Strombehandlung) von Besenreisern

Behandlungsgespräch für Besenreiser Strombehandlung
Der Elektrokauterisation geht ein ausführliches Beratungsgespräch voran, in welchem das Verfahren genauestens erklärt wird.

Besenreiser können auch mit Strom attackiert werden, was eine sinnvolle Alternative zur Verödung oder Lasertherapie darstellt. Mit dieser Methode können nämlich auch tiefer liegende Venen behandelt werden, indem ein elektrischer Strom in die betroffenen Gefäßbäumchen eingeleitet wird. Dadurch verschmoren diese und werden so zerstört. Der Arzt setzt zwei Mikronadeln in das betreffende Hautareal und leitet einen schwachen Strom durch. Für empfindliche Haut wird diese Behandlung jedoch nicht empfohlen, weil Hautareale durch den Strom in Mitleidenschaft gezogen werden können. Der genaue Ablauf: Die Mikronadeln dienen als Plus- bzw. Minuspol der angelegten Spannung. Der Arzt sendet eine hochfrequente Wechselspannung durch die betroffenen Areale. Es ist auch eine sogenannte Desikkation möglich, bei der nur eine isolierte Nadelelektrode in die Haut gestochen wird. Eine Verbrennung des Gewebes (Karbonisation) findet dabei nicht statt, so dass nach der Bahandlung lediglich sehr kleine Krusten zurückbleiben. Die Desikkation ist relativ schonend, weil weniger Leistung gebraucht und das umliegende Gewebe nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Sie baut auf dem Jouleschen Gesetz auf und sorgt bei kosmetischer Anwendung für eine Nervenstimulation (wird als Schmerz empfunden), Elektrolyse und den erwünschten thermischen Effekt (Erwärmung). Elektrolyse und Nervenstimulation treten bei Wechselstrom nur in geringer Form auf, so dass diese Methode als angenehm gilt. Die Wirkung ist meist sehr gut, so dass Folgebehandlungen nicht immer notwendig sind.

Komplikationen bei der Strombehandlung

Die Elektrokauterisation ist eine relativ schonende und schmerzarme Behandlungsmöglichkeit. Nach dem Einstich kann sich die betreffende Stelle röten, häufig bilden sich kleine Krusten. Bei unsachgemäßer Anwendung kann die Region entzünden, was jedoch sehr selten vorkommt.

Vor- und Nachteile der Strombehandlung von Besenreisern

  • Schmerzarm
  • Nebenwirkungen treten nur selten auf
  • Schnelle und effektive Methode
  • Preiswerte Therapie
  • Nicht für empfindliche Haut geeignet
  • Hilft nicht bei allen Besenreiser-Typen

Kosten der Strombehandlung von Besenreisern

Mit etwa 30 bis 50 Euro pro Anwendung ist die Strombehandlung relativ preiswert.

Methode 4: Blitzlampe (IPL-Behandlung) gegen Besenreiser

Besenreiser Behandlung mit der IPL-Methode
Aufgrund der relativ schmerzlosen und erfolgreichen Behandlung immer beliebter: die Besenreiser Behandlung mit IPL-Lampen

Insbesondere bei kleinen und mittelgroßen Besenreisern kann die IPL-Technologie Abhilfe schaffen. Sie ist relativ angenehm und schonend, aufgrund der sicheren IPL2-Lampen können auch größere Hautareale in einer Sitzung behandelt werden. Im Gegensatz zu viele anderen Methoden bilden sich keine Narben, auch Nebenwirkungen sind selten. Auf die zu behandelnde Stelle wird zunächst ein Gel aufgetragen. Anschließend richtet der Arzt den durch einen Applikator erzeugten Lichtstrom auf die Hautoberfläche des Besenreiser. Das Hämoglobin des Blutes absorbiert die Wellenlängen, so dass die Gefäßwand kurzzeitig erwärmt wird. Das Blut gerinnt und die Gefäßwände verkleben. Die defekten Gefäßsysteme werden anschließend durch den Körper abgebaut, wobei der Besenreiser allmählich verschwindet. Eine Behandlung dauert nur etwa zehn bis fünfzehn Minuten, allerdings sind zwei bis fünf Sitzungen notwendig. Ausschlaggebend sind Größe und Dicke des betroffenen Gefäßes. Die Therapie mit IPL sorgt nicht für Ausfallzeiten, weil direkt nach der Behandlung wieder der gewohnten Arbeit nachgegangen werden kann.

Komplikationen bei der IPL-Behandlung

Unmittelbar nach der Behandlung können Rötungen und leichte Schwellungen entstehen. Diese Nebenwirkungen halten aber nur einige Stunden an. Ansonsten ist nicht mit nennenswerten Seiteneffekten zu rechnen.

Vor- und Nachteile der IPL-Behandlung von Besenreisern

  • Sehr schonende Behandlungsmethode
  • Schnelle Durchführung
  • Schmerzlose Therapie
  • Kaum Nebenwirkungen
  • Mehrere Sitzungen notwendig
  • Wirkt nicht bei allen Besenreiser-Typen

Kosten der IPL-Behandlung

Die Kosten hängen von der Größe des behandelten Areals ab. Die durchschnittlichen Ausgaben liegen bei 30 bis 120 Euro pro Sitzung.

Methode 5: Radiowellen-Therapie gegen Besenreiser

Die Radiowellen-Therapie wird bereits seit vielen Jahren bei Krampfadern eingesetzt und erfreut sich bei Besenreisern zunehmender Beliebtheit. Zunächst wird ein Betäubungsspray an die betreffende Stelle gesprüht. Anschließend schiebt der Arzt einen Spezial-Katheter durch die erkrankte Vene und setzt die Wärmeenergie frei. Dabei wirkt der Katheter wie ein Tauchsieder, der die Venenwand per Radiowellen auf 120 Grad erhitzt. Diese besteht aus hitzeempfindlichem Kollagen, so dass ein Schrumpfungsprozess eingeleitet wird. Eine örtliche Betäubung reicht aus, um die Behandlung durchzuführen. Die Radiowellen-Therapie ist sehr risikoarm und auch für Patienten geeignet, die eine herkömmliche Verödung ablehnen. Neuere Radiowellen-Methoden zeigen bereits erste Erfolge und machen sogar den schmerzhaften Einstich überflüssig. Sie fußt auf dem Prinzip von polarisiertem Licht (Radiowellen) und Thermo Galvanik. Auf den Besenreiser wird eine Goldsonde aufgesetzt, die nur geringe Schmerzen (ähnlich einer Akupunktur) auslöst. Danach wird Gleichstrom zugeschaltet, anschließend folgt die Radiofrequenz. Diese löst im Besenreisergefäß eine Erwärmung aus, so dass sich die kleinen Gefäße verschließen. Anschließend baut der Körper die denaturierten Bereiche ab, wodurch der Besenreißer ohne Narben- oder Fleckenbildung verschwindet. Zunächst bleibt eine Rötung zurück, die aber schnell verblasst. Eine großflächige Behandlung mit Hautschutzcreme kann den Prozess unterstützen, lästige Kompressionsbehandlungen sind nicht notwendig.

Komplikationen bei der Radiowellen-Therapie

Die Behandlung muss von einem versierten Arzt durchgeführt werden. Nach dem Eingriff treten keine oder nur leichte Schmerzen in Form eines Wärmereizes auf. Gefühlsstörungen der Haut sind nur bei schweren Eingriffen zu erwarten, die Goldsonden-Methode ist dabei noch risikoärmer und schonender. Die Radiowellen-Therapie ist deshalb besonders beliebt, weil weder Einblutungen noch Narben entstehen.

Vor- und Nachteile der Radiowellentherapie

  • Schonender Eingriff
  • Fast schmerzfreie Behandlung
  • Gutes Ergebnis
  • Kaum Nebenwirkungen
  • Nicht überall angeboten
  • Darf bei akutem Fieber nicht angewendet werden
  • Teure Methode

Kosten der Radiowellentherapie bei Besenreisern

Die Kosten variieren je nach Radiowellen-Methode und können mehr als 500 Euro betragen.

Methode 6: K1 Cremes gegen Besenreiser

Cremes gegen Besenreiser gelten als schonende und einfache Behandlungsmethode, die auch gerne im Selbstversuch durchgeführt wird. Die Produkte enthalten Wirkstoffe, die abdichtend auf Gefäße wirken. Zudem kommen als Bestandteile natürliche Substanzen wie z.B. Rosskastanie, Mäusedorn oder rotes Weinlaub in Frage. Hauptwirkstoff ist jedoch das Vitamin K1, das gerinnungsfördernde Eigenschaften besitzt. Indem die Blutgerinnung gesteigert wird, sollen die Zirkulation des übrigen Blutes verbessert und die Venen entlastet werden. Der gefäßabdichtende Nebeneffekt sorgt dafür, dass keine Flüssigkeit in das benachbarte Gewebe austreten kann – Schwellungen sollen damit effektiv verhindert werden. Neben den erwähnten Eigenschaften wirken Cremes gegen Besenreiser auch entzündungshemmend und stoppen den körpereigenen Wundprozess. Besenreiser Cremes können keine herkömmliche Methode ersetzen, unterstützen die Entwicklung aber positiv. Kleinere Besenreiser verschwinden häufig nach mehrmaliger Anwendung, bei größeren Gefäßschäden sollte die operative Verödung resp. Lasertherapie mit den Cremes kombiniert werden. Als Besenreiser-Cremes eignen sich jene mit hohem Anteil an Vitamin K1. Sie werden zweimal täglich auf die warme und befeuchtete Haut aufgetragen. Das Vitamin K1 dringt überraschend tief in das Gewebe ein und entfaltet dort seine erwünschte Wirkung. Neben dem Verblassen von Besenreisern kann beobachtet werden, dass sich die Beine nicht mehr so schwer anfühlen.

Komplikationen bei K1 Cremes

Weil die Anwendung äußerlich erfolgt, ist nur mit geringen Nebenwirkungen zu rechnen. In den meisten Fällen werden keine unerwünschten Effekte verspürt, sehr selten können leichte Rötungen bzw. Muskelzucken und -krämpfe auftreten, die aber nur vorübergehend sind.

Vor- und Nachteile der K1 Cremes bei Besenreisern

  • Erschwingliche Therapie
  • Kann unter ärztlicher Aufsicht oder zuhause angewendet werden
  • Sichtbare Verbesserung schon nach kurzer Zeit
  • Kaum Nebenwirkungen
  • Ersetzt keine konventionelle Behandlung
  • Einige Cremes sind zu schwach konzentriert
  • Standardtherapie macht Cremes teilweise überflüssig

Kosten von K1 Cremes gegen Besenreiser

Je nach Qualität und Packungsgröße sind K1 Cremes gegen Besenreiser für 10 bis 50 Euro zu haben.

Hinweis:
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